Nahtoderfahrungen sind keine neumodische Erscheinung.
Sie sind bereits seit biblischen Zeiten überliefert.
Bereits im 19. Jahrhundert gab es Untersuchungen zum Thema. Seit ca. 1950 erlebten die
NT-Erfahrungen dann einen Aufschwung. Den Durchbruch und die Grundlage für
das heutige Interesse brachte dann Raymond Moody's "Life after Life".
Er glaubte in all den ihm berichteten Erfahrungen bestimmte Elemente bestimmen
zu können, die den Kern einer solchen Erfahrung ausmachen.
Weitere Forschungen haben zwar immer wieder Moody als Richtlinie herangezogen,
heute kann man aber nicht bestätigen, dass eine NTE genauso ablaufen muss.
Als grundlegende Vorstellung, was man sich unter einer Nahtoderfahrung vorstellen sollte,
empfiehlt es sich nach wie vor, "Life after Life" zu lesen. Hier werden viele Berichte zitiert
und die entscheidenden Stationen beschrieben: Die Reise durch den Tunnel, Begegnung
mit anderen Verstorbenen, Erfahrung der Liebe und des Angenommenseins, Treffen
eines Lichtwesens, Beurteilung des vergangenen Lebens und das Auftauchen
einer Art Grenze, an der es für die Berichtenden dann nicht weiter geht.
Schließlich die Rückkehr in den Körper.
Viele Menschen, die bis dahin für relativ verrückt gehalten wurden, wenn sie
von ihren Erlebnissen berichteten, fanden endlich die nötige Anerkennung.
In weiteren Studien wurde auf vielfachem Wege psychologisch oder pysiologisch
erklärt, dass der Körper nur auf eine Ausnahmesituation reagiert,
sich nicht mit dem Sterben abfinden kann. Wirklich davon überzeugen,
dass wir es hier nicht mit einer anderen Realität zu tun haben
konnte bisher kein Ansatz.
Ein Erlebnis der Todesnähe nach Raymond Moody:
Nach einer aufregenden Reise durch einen Tunnel
oder Durchgang trifft der Mensch bereits verstorbene
Verwandte wieder, die in ein herrliches Licht gehüllt sind.
Sie werden von einem höheren Wesen geleitet,
das dem Neuankömmling sein bisheriges Leben
in einer Rückschau vorführt, bevor es ihn auf die
Erde zurückschickt, damit er dort weiterlebt.
Nach ihrer Rückkehr sind die 'Gestorbenen' nicht
mehr diesselben. Sie kosten das Leben nun in vollen
Zügen aus und schätzen Liebe und Wissen
als die höchsten Güter, da man sie als einzige
mit hinübernehmen könne.
Eine von vielen Geschichten:
(aus: Im Angesicht des Lichts, Ring, Ariston-Verlag)
von Laurelynn
."...Die Chirurgen waren verzweifelt. [...]Dann reiste ich in ein anderes
Reich. Dort herrschte absoluter Friede; es gab keinen Schmerz,
sondern nur ein wohliges Gefühl in einem warmen,
dunklen, weichen Raum. Ich war umgeben von absoluter Glückseligkeit
in einer Atmosphähre bedingungsloser Liebe und vollkommenen
Angenommenseins. Die Dunkelheit war wunderschön, und sie
erstreckte sich endlos. Diese Freiheit totalen Friedens war stärker
als die größte Ekstase, die man auf Erden je erfahren könnte.
In der Ferne sah ich einen Horizont aus weißlich-gelblichem Licht.
Es fällt mir sehr schwer zu beschreiben, wo ich war, denn die Worte,
die uns hier auf dieser Ebene, zur Verfügung stehen, reichen dafür
einfach nicht aus. Ich bewunderte die Schönheit dieses Lichts, kam ihm
jedoch nicht näher, denn als nächstes spürte ich, daß
es mein 30jähriger Schwager war, der vor sieben Monaten gestorben war,
und damit wuchs mein Gefühl von Glück und Frieden sogar
noch an. [...]
Sein letzter Gedanke war:'Sag deiner Schester, daß es mir gutgeht.'
Bei diesen letzten Gedanken spürte ich mich bereits zurückkehren
- ich fiel durch Dunkelheit nach unten. Ich hatte nicht das Gefühl, eine Wahl
zu haben. Ich spürte auch keine Angst, sondern war ziemlich ruhig.
Dann merkte ich, wie ich in meinen Körper zurückfiel...
In diesem Augenblick spürte ich einen wahnsinnigen Schmerz
im Bauch, bis zum Rückgrat...Ich konnte nicht glauben, daß ich in
eine derart höllische Umgebung zurückkehren sollte,
aber dann flutete die ganze Schönheit meiner Erfahrung wieder
in mich und gab mir den heitersten Frieden und die schönste Ruhe,
die man sich unter diesen Umständen vorstellen kann.
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